Festival 2026
Rahmenprogramm

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Ansprachen und das Rahmenprogramm werden in Gebärdensprache (DSGS) übersetzt.

Samstag, 19.09.26

11:30

Foyer Saal

Türöffnung

Gemeinsames Eintreffen und Einstimmen bei einem Eröffnungsapéro.

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12:15

Saal

Eröffnungsrede

Offizielle Eröffnung der 11. Ausgabe von look&roll mit Ansprachen und anschliessendem Screening des Internationalen Wettbewerbs 1.

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13:00

15:00

Foyer

Austausch mit livA spitex

livA spitex lädt dich herzlich ein, mit uns bei einer Tasse Kaffee oder Tee ins Gespräch zu kommen.

Die livA spitex bietet psychiatrische und somatische Pflege für alle Menschen an – mit und ohne Behinderung. Wir sind zwei Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich und selbst gehörlos bzw. hörbehindert. Komm vorbei, lerne uns und die livA spitex näher kennen und erfahre mehr darüber, welche Themen uns beschäftigen. Wir freuen uns darauf, mit dir in den Dialog zu kommen. Alles hat Platz bei uns – deine Fragen, deine Erfahrungen und deine Anliegen.
Unsere Dienstleistungen umfassen psychiatrische Pflege, somatische Pflege, Angehörigenpflege sowie Sozialberatung. Wir bieten unsere Dienstleistungen auch in Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS) und Internationaler Gebärdensprache (International Sign) an.

Afshin Khajehmolai, Gründer und Geschäftsleiter der livA spitex
Afshin ist dipl. Pflegefachperson HF mit Schwerpunkt Psychiatrie. Afshin ist mit einer Hörbehinderung aufgewachsen und bringt jahrelanges Fach- sowie Erfahrungswissen mit im Bereich psychische Gesundheit und Gesundheitsversorgung. 

Serafine Duss, Sozialberaterin und Geschäftsleiterin der livA spitex  
Serafine Duss hat Soziale Arbeit studiert und bringt Erfahrung in der Sozialberatung für Menschen mit Hörbehinderung mit. Sie ist selbst mit einer Hörbehinderung aufgewachsen und ist seit Mitte 2025 als Sozialberaterin und Geschäftsleiterin tätig.

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16:30

17:30

Atelier

Crip-Tisch

Ein Stammtisch offen für alle, insbesondere für Personen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Neurodivergenz.

Für diesen Crip Tisch treffen wir uns im Atelier des kHaus, mitten im Festivalzentrum, aber in einem ruhigen und geschlossenen Raum. Es geht darum, sich während des Festivals zu treffen, über Filme zu sprechen, die wir bereits geschaut haben oder auf die wir uns freuen, aber auch über mögliche Hürden, auf die wir auf dem Weg zum Festival gestossen sind, oder darüber, was uns gerade beschäftigt. Was den Ablauf des Stammtischs betrifft, werden wir zu Beginn einen kurzen Textauszug zu einem Crip Thema lesen, und dann entscheiden wir gemeinsam, worüber wir diskutieren möchten.
Der Raum kann jederzeit verlassen und wieder betreten werden. Es wird jedoch empfohlen, pünktlich zu erscheinen, um die anderen Teilnehmer:innen und den Stammtisch kennenzulernen.

Der Stammtisch findet in Deutscher Lautsprache mit Übersetzung in Ge­bärden­sprache (DSGS) statt.

Moderation: Antoine Martin Romo, @antoinemagicoromo

Freier Eintritt mit Anmeldung: info@lookandroll.ch

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19:30

20:30

Saal

Podiumsgespräch «Zugänglichkeit und Kultur»

Ein Gespräch über Zugänglichkeit in Kultur, bei Veranstaltungen und in Institutionen. Was bedeutet es, Kultur für unterschiedliche Menschen zugänglich zu gestalten – und wie können sich dabei Perspektiven, Ästhetiken und Arbeitsweisen verändern? Braucht es Angebote und Räume, die sich spezifisch an Menschen mit Behinderungen richten? Gemeinsam sprechen die Gäste über Erfahrungen, Herausforderungen und Wege hin zu einer zugänglicheren Kulturlandschaft.

Eingeladene Expert:innen:

Noah Mundinger (keine/they) arbeitet als Access Dramaturg:in für blindes und sehbehindertes Publikum. 
Noa Winter
(keine Pronomen) ist Kurator:in, Dramaturg:in und Access-Expert:in und verbindet anti-ableistische Praktiken, Empowerment und Aesthetics of Access. 
Ramona Unterberg
(sie/ihr) Agentin für Diversität bei der Gessnerallee Zürich 
Moderation von Nina Mühlemann
(keine/alle) Co-Leitung von ZAK – Zürich Access Kultur, einer Anlaufstelle für Barrierefreiheit im Kulturbereich

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Sonntag, 20.09.26

17:30

18:30

Saal

Podiumsgespräch «Crip-Filmmaking»

Ein offener Austausch mit den Filmschaffenden zu ihren Kurzfilmen und zu Zugänglichkeit im Film.

In diesem Panel kommen Filmschaffende zusammen, um über «Crip Filmmaking» zu sprechen – ein Begriff, der aus der Wiederaneignung des Wortes cripple (auf Deutsch «Krüppel») entstanden ist. Gemeint ist eine Form des Filmemachens, die von, mit und für Menschen mit Behinderungen, chronischen Erkrankungen und Neurodivergenz entsteht. Gleichzeitig hinterfragt und erweitert «Crip Filmmaking» bestehende Vorstellungen, Normen und Praktiken der Filmindustrie.

Mit dabei sind acht Filmschaffende, deren Filme in unserem internationalen Wettbewerb gezeigt werden:

Maurizius Staerkle Drux, Those Who Hear The Sun

Lua Leiner, Those Who Hear The Sun

Sybille Bauer-Zierfuss, Alien

Isis Hembe, As Adventures do Angosat

Resem Verkron, As Adventures do Angosat

Tommaso Bellinzaghi, Fuori Campo

Masoud Soheili, Black Rain in My Eyes

Luisa Zürcher, Ich bin nicht sicher

Im Gespräch geht es um unterschiedliche Arbeitsweisen, Erfahrungen und Perspektiven sowie darum, wie wir diese gängige Normen und Erwartungen der Filmbranche herausfordern oder neu denken können. Die Panelteilnehmenden geben dabei auch Einblicke in ihre eigenen Filme und kreativen Prozesse.

Es steht ein gemeinsamer Austausch im Mittelpunkt. Die Filmschaffenden können aufeinander reagieren, Erfahrungen teilen und unterschiedliche Perspektiven miteinander verbinden.

Das Panel findet auf Englisch statt und wird in DSGS (Deutschschweizer Gebärdensprache) übersetzt.

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18:30

Saal

Preisverleihung

Offizielle Verleihung des 1. und 2. Jurypreises sowie des Publikumspreises.

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19:00

Plaza

Abschlussapéro

Gemeinsames Ausklingen der 11. Ausgabe von look&roll mit einem Abschlussapéro.

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Informationen in leichter Sprache

Was ist look&roll?

look&roll ist ein Kurzfilmfestival.

Das Festival ist international.

Es findet alle zwei Jahre in Basel statt.

Worum geht es beim Festival?

Wir zeigen kurze Filme.
 Die Filme handeln vom Leben mit:

  • Behinderungen
  • chronischen Krankheiten
  • Neurodivergenz

Neurodivergenz bedeutet: Das Gehirn von manchen Menschen funktioniert anders als bei vielen anderen.
Das ist keine Krankheit.
 Es ist eine natürliche Vielfalt von Menschen.
Zum Beispiel gehören dazu Menschen mit:

  • ADHS
  • Autismus
  • Legasthenie

Ist das Festival zugänglich?

Ja. Alle Filmvorführungen sind barrierefrei.

  • Es gibt Audiodeskription.
 Audiodeskription bedeutet: Eine Stimme beschreibt, was im Film zu sehen ist.
  • Es gibt Untertitel mit Beschreibungen von Geräuschen.
  • Es gibt eine induktive Höranlage für Menschen mit Hörgeräten.
  • Es gibt eine Übersetzung in Gebärdensprache während Ansprachen.
  • Der Kinosaal ist rollstuhlgängig.
  • Es gibt Plätze für Rollstühle.
  • Es gibt einen Lift.
  • Es gibt Liegemöglichkeiten.
  • Es gibt einen Ruheraum.

Was ist das Ziel des Festivals?

Wir möchten Geschichten rund um Behinderungen zeigen, die selten erzählt werden.

Wir möchten Filme gemeinsam erleben.

Menschen mit und ohne Behinderungen sollen sich begegnen.

Was ist look&roll unterwegs?

Nach dem Festival zeigen wir unsere Filme auch an anderen Orten. So erreichen wir Menschen, die nicht am Festival teilnehmen können.

Wir organisieren unterschiedliche Veranstaltungen:

  • Gespräche
  • Workshops
  • Kurzfilmabende

Wie kann ich look&roll kontaktieren?

Du kannst uns gerne mit einer E-Mail kontaktieren.
Unsere E-Mail-Adresse ist: info@lookandroll.ch

Mitmachen

look&roll freut sich, wenn Menschen mitmachen möchten.

Du kannst dich bei look&roll melden, wenn du:

  • mitarbeiten möchtest
  • Ideen hast
  • oder unsere Arbeit unterstützen willst.

Besonders wichtig für uns ist:

Menschen mit Behinderungen und Menschen mit chronischen Krankheiten sollen mitarbeiten können.

Wir freuen uns über jede Nachricht!

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