LOOK&ROLL Unterwegs
AKTUELL

Auch nach dem Festival bleibt look&roll präsent – und wird mobil: Mit der Veranstaltungsreihe look&roll unterwegs bringen wir im Folgejahr ausgewählte Kurzfilme aus dem Festivalprogramm in andere Städte der Deutschschweiz, ins Ausland, in entlegene Regionen und zu kleineren Institutionen. So erhalten Menschen Zugang zu unseren Programmen, die sonst kaum die Möglichkeit hätten, das Festival vor Ort zu besuchen.

Wir sind unterwegs in Wohnheimen, Schulen, Behindertenorganisationen, Buchhandlungen und vielen weiteren Einrichtungen. Unsere Veranstaltungen schaffen nicht nur besondere Kinoerlebnisse, sondern regen auch zum Dialog an.

Zahlreiche Veranstaltungspartner:innen und Institutionen nutzen look&roll unterwegs, um gemeinsam barrierefreie Veranstaltungen zu realisieren – und Filmbeiträgen eine Plattform zu bieten, die das Leben mit Behinderungen respektvoll und authentisch zeigen. So trägt das Projekt aktiv dazu bei, die Themen Inklusion, Behinderungen, chronischen Krankheiten und Neurodivergenz nachhaltig in die Gesellschaft zu tragen.

29.4.26 20:30

21:30

Theater anundpfirsich

Zürich, Schweiz

Pink Apple und look&roll: Public Viewing «Holding Moses»

Im Rahmen des 29. Pink Apple Festivals wird look&roll eingeladen, einen Kurzfilm aus dem look&roll Filmarchiv zu präsentieren und einen Einblick in unsere Arbeit zu geben.
Der US-amerikanische Kurzfilm «Holding Moses» (Rivkah Beth Medow / Jen Rainin, 2022) wird im Anschluss eines Podiumsgesprächs mit AD und deskriptiven Untertiteln gezeigt.

Mehr Infos zur Veranstaltung folgen...

Infos zum Film:

Holding Moses
(Moses in meinen Armen)
Regie: Rivkah Beth Medow / Jen Rainin
USA, 2022, Doc., 17 Min., OV/d

Für die Broad­way-Performer­in Randi war die Geburt ihres Sohnes zu­nächst ein Tri­umph, dann ein Schock: Als die Ärzt­:innen fest­stellten, dass Moses mit einer schweren Be­hinder­ung geboren wurde, stürzte Randi in eine tiefe Trauer, bevor sie eine neue Sprache ent­deckte, mit der sie ihren Sohn lie­ben lernen konnte. Randis Ge­schich­te ver­knüpft Familie, Queer­ness und Be­hinde­rung mit Vulnera­bili­tät. Der Do­kumen­tar­film be­leucht­et die oft unsich­tbare Ge­schichte der Betreuungs­person, die mit unausge­sprochen­en Scham­gefühlen einhergehen kann.

Inhaltswarnung: Ableistische Äusserungen einer Mutter über ihr Kind mit Behinderung

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